Zur Person




Was ich noch kurz anmerken wollte

Dass ich zweisprachig aufgewachsen bin verdanke ich meinen Eltern. Meiner Mutter aus Hamburg und meinem Vater aus Neuffen. Hier traf das Tor zur Welt auf den schwäbischen Outback, Lapskaus auf Maultaschen, spitzes Hochdeutsch auf breites Schwäbisch. In Ihrer beinahe vierzigjährigen gemeinsamen Zeit verstand der Eine niemals auch nur ein Wort des Anderen. Bis heute habe ich keine Ehe entdeckt, die harmonischer funktioniert.


Frau und drei Töchter im Haus lassen einen so manches Mal an der Gerechtigkeit des demokratischen Prinzips zweifeln. Nach total überraschendem 4:1 Beschluss soll nun mein „Familienrüdekollege“, Labrador Gsälz, kastriert werden. Wehret den Anfängen, sage ich nur. Tatsächlich verfolgt unser weiblicher Sippenflügel des Weiteren die Strategie, dem Hund das „Bein – Heben“ abzutrainieren, damit er im Sitzen pinkelt. Gott sei Dank kann ich das schon.



Als halbblütiger „Fischkopfschwabe“ und Künstler bin ich nicht nur in der Familie, sondern auch in der Gemeinde so etwas wie der Karpfen im Hechtteich. Dennoch lebe ich wirklich sehr gerne in Neuffen. Ich genieße den Kreisverkehr und unser Penny Markt hat erst kürzlich sein Sortiment vergrößert. In gut zehn Minuten ist man auf der schwäbischen Alb. Ich muss also nie lange fahren um neue Impressionen für meine Texte zu sammeln.